Öffnungszeiten:

Mon­tag– Frei­tag: 8:30 – 12:00 Uhr

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Praxis-Aufzug in der Bertoldstraße 8 vom 17.08.–18.09.2026 nicht verfügbar: 

Der Aufzug im Ärztehaus wird erneuert und steht daher
von Mitte August bis Mitte September leider nicht zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass sich unsere Praxis im 3. und 4. Obergeschoss befindet und dann
vorübergehend nur  über die Treppe erreichbar ist. 

Sind Sie auf den Aufzug angewiesen, dann wählen Sie bitte einen Termin nach diesem Zeitraum. 

Danke für Ihr Verständnis

 

Lie­be Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten, zu Ihrem Schutz und dem unse­rer Mit­ar­bei­ter bit­ten wir Sie, bei den kleins­ten Anzei­chen einer Grip­pe oder Erkäl­tung (z. B. Hus­ten, Schnup­fen, Hals­schmer­zen) wäh­rend Ihres Pra­xis­be­suchs eine Schutz­mas­ke zu tragen.

Vie­len Dank für Ihr Ver­ständ­nis und Ihre Mithilfe!

Wir freu­en uns, dass Sie sich auf unse­rer Home­page rund um das The­ma HAUT informieren.

Unse­re Haut­arzt­pra­xis liegt zen­tral mit­ten in der Frei­bur­ger Innen­stadt am Ber­tolds­brun­nen und ist bequem mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln zu erreichen.

Über 30 Jah­re Erfah­rung, ein umfang­rei­ches Leis­tungs­spek­trum und indi­vi­du­el­le Bera­tung sind die Vor­aus­set­zung für die erfolg­rei­che Behand­lung unse­rer Patienten.

So fin­den Sie die Haut­arzt­pra­xis   ↓ 

Aktuell

Systemtherapien in der Dermatologie

Vie­le Haut­er­kran­kun­gen sind nicht nur kör­per­lich, son­dern auch see­lisch sehr belas­tend. Unse­re Hautarzt-Praxis 
 zeich­net sich beson­ders durch den rou­ti­nier­ten Ein­satz moder­ner Sys­tem­the­ra­pien aus.
Schwe­re Haut­er­kran­kun­gen sind mit Sys­tem­the­ra­pien bis zur Erschei­nungs­frei­heit behan­del­bar. Dazu gehö­ren u. a.:

  • Behand­lung der Schup­pen­flech­te (Pso­ria­sis) mit kon­ven­tio­nel­len The­ra­pien und Biologika-Therapien
  • Behand­lung der chro­ni­schen Nesselsucht
  • Behand­lung der Neurodermitis

Ziel und Behand­lungs­er­folg der heu­te zur Ver­fü­gung ste­hen­den Sys­tem­the­ra­pie ist eine erschei­nungs­freie Haut!

Wir sind akti­ves zer­ti­fi­zier­tes Zen­trum im Deut­schen-Pso­ria­sis Regis­ter (Pso­Best) und

Mit­glied des Pso­ria­sis-Pra­xis­net­zes Süd­west e.V.:
www.psoriasisnetz.info

Dermatologie

Die Haut ist unser größ­tes Sin­nes­or­gan. Sie ist die mensch­li­che Hül­le, sie dient dem Schutz vor schäd­li­chen Umwelt­ein­flüs­sen und sie ist enorm anpassungsfähig.

In einer gesun­den und schö­nen Haut füh­len wir uns wohl, sie unter­stützt eine posi­ti­ve Aus­strah­lung und för­dert Kom­mu­ni­ka­ti­on nach außen. Die Haut ist aber auch ein sen­si­bles Organ, das auf viel­fäl­ti­ge Wei­se auf Irri­ta­tio­nen reagiert: All­er­gien, berufs­be­ding­te Aus­lö­ser wie z. B. Staub oder che­mi­sche Mit­tel, gene­ti­sche Ver­an­la­gung und auch see­li­sche Pro­ble­me lösen oft­mals Haut­krank­hei­ten aus. Eine sorg­fäl­ti­ge Ana­ly­se, ein­ge­hen­de Bera­tung und leicht ver­ständ­lich erklär­tes Fach­wis­sen sind die Basis für einen erfolg­rei­chen Heilungsprozess.

Auch regel­mä­ßi­ge Vor­sor­ge ist eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für gesun­de Haut. Das Pra­xis­team infor­miert Sie ger­ne, was Sie aktiv unter­neh­men kön­nen, um Ihre Haut zu schüt­zen und gesundzuerhalten

Mit einem „Mal“ fängt alles an

Haut­krebs, ins­be­son­de­re das mali­gne Mela­nom, nimmt welt­weit in bedroh­li­chem Aus­maß zu. Die regel­mä­ßi­ge haut­fach­ärzt­li­che Kon­trol­le bie­tet Schutz. Früh­zei­tig erkannt, hat der initia­le Haut­krebs eine nahe­zu 100-%ige Hei­lungs-Chan­ce. Zu spät bemerkt, ist das Mela­nom eine der gefähr­lichs­ten Krebs­er­kran­kun­gen überhaupt.

Im Rah­men der Haut­krebs­vor­sor­ge bie­ten wir fol­gen­de Unter­su­chun­gen an:

  • Ganz­kör­per­un­ter­su­chung
  • Auf­licht­mi­kro­sko­pie
  • Digi­ta­le Auflichtmikroskopie
  • Com­pu­ter­ge­stütz­te Muttermalanalyse

Die pri­va­ten und vie­le gesetz­li­che Kas­sen über­neh­men die Kos­ten für die Hautkrebs-Vorsorge-Untersuchung.

Photodynamische Therapie (PDT) – sanft, wirksam und gewebeschonend

Die Phot­ody­na­mi­sche The­ra­pie (PDT) ist ein moder­nes, scho­nen­des Ver­fah­ren zur Behand­lung von akt­i­ni­schen Kera­to­sen sowie Früh­for­men von Basal­zell- und Sta­chel­zell­kar­zi­no­men. Ziel ist es, krank­haft ver­än­der­te Haut­zel­len gezielt zu zer­stö­ren, ohne das gesun­de Gewe­be zu beeinträchtigen.

Zur Opti­mie­rung der Behand­lungs­er­geb­nis­se kann die PDT in unse­rer Pra­xis durch eine Vor­be­hand­lung mit einem frak­tio­nier­ten Laser ergänzt wer­den. Die­se ver­bes­sert die Auf­nah­me des Wirk­stoffs in der Haut und führt zu sicht­bar bes­se­ren kos­me­ti­schen Ergeb­nis­sen bei gleich­zei­tig ver­kürz­ter Heilungszeit.

Vor Beginn der eigent­li­chen Behand­lung wer­den über­ste­hen­de Haut­ver­än­de­run­gen vor­sich­tig abge­tra­gen und geglät­tet, um eine gleich­mä­ßi­ge Wirk­stoff­auf­nah­me zu ermög­li­chen. Anschlie­ßend wird die betrof­fe­ne Haut mit 5‑Aminolävulinsäure (5‑ALA) behan­delt – einer Sub­stanz, die die erkrank­ten Zel­len licht­emp­find­lich macht, wäh­rend gesun­de Zel­len unbe­ein­träch­tigt bleiben.

Wäh­rend der Ein­wirk­zeit wird der Wirk­stoff gezielt in den ver­än­der­ten Zel­len ange­rei­chert. Danach erfolgt die Belich­tung mit­tels arti­fi­zi­el­lem Day­light (sicht­ba­res Licht unter­schied­li­cher Wel­len­län­gen), gege­be­nen­falls in Kom­bi­na­ti­on mit einem spe­zia­li­sier­ten Rot­licht. Die­se moder­ne Wei­ter­ent­wick­lung der PDT ist beson­ders ange­nehm, effek­tiv und haut­scho­nend.

 

Videodermatoskopie mit Intellimago® – Präzision und Sicherheit in der Hautdiagnostik

Mit der moder­nen Video­der­ma­to­sko­pie mit­tels Intel­li­ma­go®, einem inno­va­ti­ven Sys­tem für die Haut­bild-Doku­men­ta­ti­on, steht uns ein hoch­auf­lö­sen­des, digi­ta­les Ver­fah­ren zur Ver­fü­gung, das eine exak­te Beur­tei­lung von Mut­ter­ma­len, pig­men­tier­ten Haut­ver­än­de­run­gen und ande­ren der­ma­to­lo­gi­schen Befun­den ermöglicht.

Dank der digi­ta­len Bild­spei­che­rung und objek­ti­vier­ten Ver­laufs­kon­trol­le kön­nen selbst feins­te Ver­än­de­run­gen im Zeit­ver­lauf prä­zi­se erkannt und doku­men­tiert wer­den. Dies erlaubt eine deut­lich ver­bes­ser­te dia­gnos­ti­sche Sicher­heit und unter­stützt eine früh­zei­ti­ge Erken­nung von mali­gnen Hautveränderungen.

Die hoch­auf­lö­sen­de Dar­stel­lung und die com­pu­ter­ge­stütz­te Aus­wer­tung bie­ten zudem eine trans­pa­ren­te und nach­voll­zieh­ba­re Ver­laufs­kon­trol­le, was sowohl für die ärzt­li­che Beur­tei­lung als auch für die Pati­en­ten­si­cher­heit von gro­ßem Vor­teil ist.

 

 

Kryotherapie – gezielte Behandlung mit Kälte

Die Kryo­the­ra­pie ist ein bewähr­tes, scho­nen­des Ver­fah­ren zur Behand­lung ober­fläch­li­cher Haut­ver­än­de­run­gen. Dabei wird krank­haft ver­än­der­tes Gewe­be durch kon­trol­lier­te Käl­te­an­wen­dung gezielt zer­stört und anschlie­ßend im natür­li­chen Hei­lungs­pro­zess durch gesun­de Haut ersetzt.

Wäh­rend der Behand­lung wird die betrof­fe­ne Haut­re­gi­on für weni­ge Sekun­den mit Flüs­sig­stick­stoff auf extrem nied­ri­ge Tem­pe­ra­tu­ren abge­kühlt. Durch die­sen kur­zen Käl­te­schock gefriert das Was­ser in den Zel­len, wodurch erkrank­te Haut­zel­len abster­ben. Die aus­rei­chen­de Tie­fe und Aus­deh­nung der Ver­ei­sung lässt sich anhand der typi­schen Reak­ti­on und Fär­bung der Haut gut erkennen.

Die Metho­de ist effek­tiv, gewe­be­scho­nend und in der Regel gut ver­träg­lich.

Anwen­dungs­ge­bie­te:

Die Kryo­the­ra­pie kommt ins­be­son­de­re bei fol­gen­den Haut­ver­än­de­run­gen zum Einsatz:

  • bestimm­te For­men von Haut­krebs­vor­stu­fen (z. B. akt­i­ni­sche Keratosen)

  • Nar­ben­wüls­te (Kel­oide)

  • War­zen und ande­re gut­ar­ti­ge Hautveränderungen

Die meis­ten Pilz­in­fek­tio­nen betref­fen Haut, Haa­re und Nägel. Die Beschwer­den bestehen haupt­säch­lich in Rötung, Abschup­pung, Schwel­lung, Bläs­chen­bil­dung und Juck­reiz. Zwar sind Haut­pilz­er­kran­kun­gen eher harm­lo­ser Natur, aber sie sind behand­lungs­be­dürf­tig, oft unschön und lästig.

Neben einer aus­führ­li­chen Auf­klä­rung über Anste­ckungs­ge­fah­ren und Vor­beu­ge­maß­nah­men sowie über die Aus­schal­tung der ursäch­li­chen Fak­to­ren für Pilz­in­fek­tio­nen, bie­ten wir in unse­rem Myko­lo­gie (Pilz-) Labor die Dia­gnos­tik von Haut­pil­zen durch Mikro­sko­pie sowie moderns­te mole­ku­lar­bio­lo­gi­sche Ver­fah­ren mit­tels PCR an. Danach erstel­len wir ein indi­vi­du­el­les Behand­lungs­kon­zept. Pilz­in­fek­tio­nen sind zwar oft­mals hart­nä­ckig, aber behandelbar.

Allergologie

All­er­gien sind fehl­ge­lei­te­te, krank­ma­chen­de Reak­tio­nen des Immun­sys­tems auf harm­lo­se Sub­stan­zen (All­er­ge­ne). Die häu­figs­ten All­er­ge­ne sind Pol­len, Tier­haa­re, Haus­staub, chem. Ver­bin­dun­gen der Umwelt, Nah­rungs­mit­tel, Arz­nei­mit­tel sowie Insek­ten­gif­te (Bie­ne, Wes­pe, etc.). Je nach­dem, wie die­se in den Kör­per gelan­gen – ob auf dem Luft­weg, über die Haut oder über den Ver­dau­ungs­trakt – ver­ur­sa­chen sie Beschwer­den wie Heu­schnup­fen, Bin­de­haut­ent­zün­dung, Asth­ma bron­chia­le, Ver­dau­ungs­be­schwer­den oder Aus­schlag, Rötun­gen und Quad­deln. Bei ca. 40% der All­er­gi­ker kommt es im Lau­fe der Jah­re zu einem so genann­ten Eta­gen­wech­sel, es ent­wi­ckelt sich dann zusätz­lich zum Heu­schnup­fen ein all­er­gi­sches Asth­ma bronchiale.

Mit Hil­fe ver­schie­de­ner Test­ver­fah­ren auf der Haut und im Blut (RAST/CAP) las­sen sich All­er­gien sicher dia­gnos­ti­zie­ren. In den meis­ten Fäl­len ist dann eine Lin­de­rung der Beschwer­den durch geziel­te medi­ka­men­tö­se The­ra­pie oder auch eine Hei­lung mög­lich, z.B. durch eine spe­zi­fi­sche Immun­the­ra­pie, die auch das Risi­ko eines Eta­gen­wech­sels vermindert.

Die Abklä­rung von All­er­gien wird in unse­rer Pra­xis mit fol­gen­den Ver­fah­ren durchgeführt:

Pricktest

Der Prick-Test ist eine Stan­dard-Unter­su­chung, mit der vor allem All­er­gien vom Sofort­typ (Typ I) nach­weis­bar sind. Dazu zäh­len z. B. fol­gen­de Allergien:

  • Pol­len­all­er­gie
  • Nah­rungs- oder Arzneimittelallergie
  • Haus­staub­mil­ben
  • Haus­tier­all­er­gie
  • Insek­ten­gift­all­er­gie
  • Schim­mel­pilz­all­er­gie

Sol­che All­er­gien sind Über­emp­find­lich­keits-Reak­tio­nen, die durch den Kon­takt mit bestimm­ten Sub­stan­zen (All­er­ge­nen), wie z.B. Pol­len aus­ge­löst wer­den. Inner­halb von Sekun­den bis Minu­ten kön­nen bei­spiels­wei­se Juck­reiz, Nies­at­ta­cken, Nasel­au­fen, Augen­ju­cken und Quad­deln (steck­na­del- bis hand­tel­ler­gro­ße rund­li­che, weiß­li­che bzw. röt­li­che Hauter­he­bun­gen) auftreten.

Intrakutantest

Hier wird das mög­li­che All­er­gen mit einer Nadel in die Haut gespritzt. Haupt­säch­lich wird die­ses Test­ver­fah­ren zum Nach­weis von Emp­find­lich­kei­ten auf so genann­te “schwa­che” All­er­ge­ne, wie z. B. Haus­mil­ben oder Schim­mel­pilz­spo­ren ange­wen­det. Das heißt, das jewei­li­ge All­er­gen muss in einer ent­spre­chend hohen Kon­zen­tra­ti­on vor­lie­gen, um eine All­er­gie aus­lö­sen zu können.

Epikutantest

Beim Epi­ku­tan­test wer­den spe­zi­el­le Pflas­ter­strei­fen mit unter­schied­li­chen All­er­ge­nen beschich­tet und auf den Rücken geklebt. Die Reak­ti­on wird nach dem 2. Tag und dem 3. Tag über­prüft. Er wird zur Unter­su­chung einer Typ-IV-All­er­gie, die z. B. ein all­er­gi­sches Kon­takt­ek­zem ver­ur­sa­chen kann, herangezogen.

Zu die­sem All­er­gie­typ gehö­ren bei­spiels­wei­se Unver­träg­lich­kei­ten gegen Nickel (Mode­schmuck), Kos­me­ti­ka, Duft­stof­fe , Fri­seur­stof­fe, Pro­the­sen­ma­te­ria­li­en, Zahn­füll­stof­fe, Des­in­fek­ti­ons­mit­tel, Sal­ben ect. .

Info:

Wenn eine Haut­tes­tung nicht durch­ge­führt wer­den kann, ist teil­wei­se eine Blut­un­ter­su­chung auf all­er­gie­aus­lö­sen­de Sub­stan­zen möglich.

Funktionsweise der spezifischen Immuntherapie

Dem Orga­nis­mus wer­den stei­gen­de Men­gen des Aller­gens ver­ab­reicht, gegen das der Betrof­fe­ne all­er­gisch reagiert. Nach und nach ent­wi­ckelt der Kör­per so eine Tole­ranz gegen die­ses spe­zi­fi­sche All­er­gen und die all­er­gi­schen Beschwer­den wer­den ver­hin­dert oder zumin­dest reduziert.

Durchführung einer spezifischen Immuntherapie

Die Durch­füh­rung teilt sich in zwei Phasen:

  • Ein­lei­tungs­pha­se: Der Pati­ent wird mit stei­gen­den Dosen bis zur Höchst­do­sis ohne Auf­tre­ten von Neben­wir­kun­gen an die All­er­gen­be­las­tung gewöhnt.
  • Erhal­tungs­pha­se: Dem Pati­en­ten wird nun die erlang­te Dosie­rung in regel­mä­ßi­gen Abstän­den über einen län­ge­ren Zeit­raum verabreicht.

Die Gesamt­dau­er beträgt in der Regel min­des­tens 3 Jah­re. Die spe­zi­fi­sche Immun­the­ra­pie kann:

  • sub­ku­tan oder
  • sub­lin­gu­al

durch­ge­führt werden.

Die subkutane spezifische Immuntherapie (SIT)

Bei der SIT wer­den stan­dar­di­sier­te Aller­gen­ex­trak­te über Injek­tio­nen in den Ober­arm unter die Haut (=sub­ku­tan) gespritzt. Dafür müs­sen Sie in der Ein­lei­tungs­pha­se alle ein bis zwei Wochen, in der Erhal­tungs­pha­se ein­mal im Monat zum Arzt, um sich die Sprit­zen geben zu las­sen. Die Injek­tio­nen sind nicht schmerz­haft, müs­sen aber von einem all­er­go­lo­gisch erfah­re­nen Arzt durch­ge­führt wer­den. Im Anschluss an die Injek­ti­on müs­sen Sie unbe­dingt min­des­tens 30 Minu­ten unter ärzt­li­cher Über­wa­chung blei­ben. Dies ist not­wen­dig, da es unter der sub­ku­ta­nen Anwen­dung in sel­te­nen Fäl­len zu uner­wünsch­ten Neben­wir­kun­gen kom­men kann.

Die sublinguale spezifische Immuntherapie (SLIT)

Bei der SLIT wird das All­er­gen mor­gens auf nüch­ter­nen Magen in Trop­fen oder Tablet­ten unter die Zun­ge (=sub­lin­gu­al) gege­ben. Dort wird sie für ein bis zwei Minu­ten belas­sen und kann dann ein­fach her­un­ter­ge­schluckt wer­den. Die­se The­ra­pie hat gerin­ge Neben­wir­kun­gen und kann zu Hau­se durch­ge­führt wer­den, bedarf aber einer hohen Dis­zi­plin bei der Ein­nah­me, um wirk­sam zu sein. Die The­ra­pie wird durch regel­mä­ßi­ge ärzt­li­che Kon­troll­un­ter­su­chun­gen begleitet.

Lasertherapie

Moder­ne Laser­sys­te­me haben die Der­ma­to­lo­gie um inno­va­ti­ve und gewe­be­scho­nen­de Behand­lungs­mög­lich­kei­ten erwei­tert. Je nach der Wel­len­län­ge wirkt der Laser gezielt auf bestimm­te Struk­tu­ren der Haut und ihrer Anhangs­ge­bil­de (Haa­re, Blut­ge­fä­ße, Farb­fle­cken etc.). Dadurch wird es mög­lich, ganz gezielt auf gewünsch­te Haut­struk­tu­ren ein­zu­wir­ken, bei wei­test­ge­hen­der Scho­nung der umge­ben­den Haut. In unse­rer Pra­xis kom­men eine Viel­zahl moder­ne Laser­sys­te­me zum Einsatz:

Mit Laser­tech­nik las­sen sich unschö­ne, aber harm­lo­se Pig­ment­fle­cken, Mut­ter­ma­le oder War­zen dau­er­haft ent­fer­nen. Eine Betäu­bung ist wegen der gerin­gen Schmerz­haf­tig­keit nur in ein­zel­nen Fäl­len erfor­der­lich. Wir ver­wen­den Laser zur Abtra­gung von:
  • Alters­war­zen
  • Alters­fle­cken
  • der­ma­len Muttermalen
  • Stiel­war­zen, Fibromen
Die Haut ver­än­dert sich im Alter ste­tig: Fält­chen­bil­dung, Pig­ment­stö­run­gen, Son­nen­fle­cken und Alters­fle­cken sind ein typi­sches Zei­chen von Haut­al­te­rung. Die schmerz­freie frak­tio­nier­te Laser­the­ra­pie ist geeignet:
  • zur Ver­bes­se­rung des Haut­bil­des bei Haut­al­te­rung, Närb­chen, Fältchen
  • zur Behand­lung von Nar­ben, z.B. Aknenarben
  • Vor einer Phot­ody­na­mi­schen The­ra­pie (PDT) zur Inten­si­vie­rung der PDT

Zur Gefäß­be­hand­lung wird in der Haut­arzt­pra­xis Dr. Doro­thea Tref­zer ein spe­zi­el­ler Laser, der KTP-Laser, ein­ge­setzt. Er besitzt ein sehr ener­gie­rei­ches Licht mit einer Wel­len­län­ge von 532 nm. Licht die­ser Wel­len­län­ge wird beson­ders gut von den roten Blut­farb­stof­fen Oxy­hä­mo­glo­bin und Hämo­glo­bin absor­biert. Daher kön­nen mit die­sem Laser sehr gut kos­me­tisch stö­ren­de erwei­ter­te Blut­ge­fä­ße behan­delt wer­den. Durch die geziel­te Behand­lung mit dem Laser wird das Blut in den stö­ren­den Gefä­ßen durch die frei­wer­den­de Ener­gie stark erhitzt. Hier­durch kommt es zu einem Ver­schluss des Gefä­ßes. Bei fol­gen­den Krank­heits­bil­dern set­zen wir den KTP-Laser ein:
  • Erwei­ter­te Blut­ge­fä­ße im Gesichts­be­reich (Cou­pe­ro­se)
  • Gefäß­stern­chen (Spi­der-Nävi)
  • alters­be­ding­te Blut­schwämm­chen (seni­le Angiome)
  • Besen­rei­ser

Ver­färb­te oder brü­chi­ge Nägel sind oft­mals ein Hin­weis auf eine Pilz­in­fek­ti­on. Oft sind die Nägel der gro­ßen Zehen betrof­fen. Nagel­pilz an den Hän­den ist sel­ten. Der Nagel­pilz ist lang­wie­rig. Die kon­ven­tio­nel­le The­ra­pie mit farb­lo­sen Lacken erfor­dert viel Geduld, da die Fuß­nä­gel nur lang­sam nach­wach­sen. Es kann meh­re­re Mona­te bis zu einem Jahr dau­ern, bis man einen Behand­lungs­er­folg sieht.

Bei der Laser­the­ra­pie stoppt der Laser­strahl das Pilz­wachs­tum durch eine spe­zi­el­le Wär­me­wir­kung. Mit die­ser schmerz­ar­men The­ra­pie ist ein Behand­lungs­er­folg oft schon nach 3 bis 4 Anwen­dun­gen erreicht.

Ästhetik

Jung blei­ben, jung aus­se­hen: das ist der Wunsch vie­ler Men­schen jen­seits der 20er, 30er Jah­re. Mit Fit­ness­pro­gram­men, gesun­der Ernäh­rung und gesun­der Lebens­wei­se kön­nen wir uns kör­per­lich fit hal­ten. Aber nicht immer hält das auch den opti­schen Alte­rungs­pro­zess auf. Stop­pen lässt sich die­ser Zustand nicht, in unse­rer Haut­arzt­pra­xis bie­ten wir Ihnen jedoch ver­schie­de­ne Behand­lungs­pro­gram­me, um die­sen Alte­rungs­pro­zess erfolg­reich zu „ver­zö­gern“.

Eine erfolg­rei­che ästhe­ti­sche Behand­lung ist z. B. auch für vie­le Men­schen mit einer belas­ten­den Pro­blem­haut sehr wich­tig. Akne, die häu­figs­te Haut­krank­heit welt­weit, wird meis­tens durch hor­mo­nel­le Umstel­lung aus­ge­löst und heilt nach der Puber­tät meis­tens von selbst wie­der ab. Aber auch Erwach­se­ne kön­nen unter Akne lei­den, in die­sem Fall ist der Ver­lauf meis­tens schwe­rer und soll­te auf jeden Fall behan­delt werden.

Als Begleit­erschei­nung des Alterns geht mit der Zeit Bin­de­ge­we­be ver­lo­ren, die Haut erschlafft und es bil­den sich Fal­ten. Was aller­dings tat­säch­lich gegen Fal­ten und die typi­schen alte­rungs­be­ding­ten Haut­ver­än­de­run­gen hilft, ist indi­vi­du­ell sehr ver­schie­den. Wir bie­ten in unse­rer Pra­xis fol­gen­de Behand­lun­gen an: die Unter­sprit­zung der Fal­ten mit Hyalu­ron­säu­re, die Behand­lung mit Botu­li­num­to­xin, das Frucht­säu­re­pee­ling sowie die Laser­be­hand­lung mit dem Erbium-YAG-Laser.

Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure

Als natür­li­cher Bestand­teil des mensch­li­chen Kör­pers dient die Hyalu­ron­säu­re dazu, die Haut elas­tisch zu hal­ten. Aller­dings wird sie im Lau­fe der Jah­re abge­baut. Mit die­sem Bio­im­plan­tat las­sen sich Gesichts­fal­ten und Kon­tur­de­fek­te der Haut, wie z. B. ein­ge­sun­ke­ne Nar­ben, unter­sprit­zen. Hyalu­ron­säu­re wird in Gel­form mit ultra­dün­nen Kanü­len inji­ziert. Die Wir­kung hält ca. 6 — 10 Mona­te an. Da es sehr gut ver­träg­lich ist, ist eine Anwen­dung ohne All­er­gie­test mög­lich. Als Neben­wir­kun­gen kön­nen kurz­fris­ti­ge Schwel­lun­gen im Injek­ti­ons­be­reich, vor­über­ge­hen­de Haut­ver­fär­bun­gen und ganz sel­ten Unver­träg­lich­keits­re­ak­tio­nen auf­tre­ten. Je nach behan­del­ter Regi­on erfolgt die Unter­sprit­zung mit oder ohne ört­li­che Betäu­bung. Die Arbeits­fä­hig­keit am nächs­ten Tag ist nor­ma­ler­wei­se nicht beeinträchtigt.

Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin

Die Behand­lung der Wahl mimi­scher Fal­ten (Zor­nes­fal­te, Stirn­fal­ten, Krä­hen­fü­ße) ist Botu­li­num­to­xin. Durch Kle­in­st­in­jek­tio­nen wird die zu star­ke Mimik abge­schwächt. Die Haut­fal­ten ent­span­nen sich und neh­men in der Tie­fe ab. Der Effekt tritt nach 7 bis 14 Tagen ein und hält ca. 4 bis 6 Mona­te, evtl. bis 12 Mona­te an.

Laserbehandlung

Die Effek­ti­vi­tät der Behand­lung von Fal­ten mit dem Laser, bei gleich­zei­tig hoher Sicher­heit, stellt heu­te eine immer häu­fi­ger gewähl­te Behand­lungs­al­ter­na­ti­ve dar. Zudem erlau­ben die ein­ge­setz­ten Laser die Ent­fer­nung von Ober­lip­pen- und Augen­fält­chen, die bis­her nicht oder nur unzu­rei­chend the­ra­pier­bar waren.

Die Mikro-Skl­ero­the­ra­pie ist ein erprob­tes Ver­fah­ren ohne Laser, Ope­ra­ti­on oder Nar­ko­se. Mit ihr las­sen sich durch Inji­zie­ren einer spe­zi­el­len Lösung in die ober­fläch­li­chen Venen Besen­rei­ser und klei­ne­re Krampf­adern ambu­lant ent­fer­nen. Die inji­zier­te Lösung ver­klebt die Innen­wän­de der erwei­ter­ten Venen. Die­se wer­den in der Fol­ge vom Kör­per abge­baut und ver­schwin­den so mit der Zeit.

Das können Sie vorbeugend unternehmen:

  • Jog­gen
  • Schwim­men
  • Wech­sel­bä­der warm/kalt

Das sollten Sie möglichst vermeiden:

  • Lan­ge, hei­ße Bäder
  • Aus­gie­bi­ge Saunagänge
  • Hit­ze und pral­le Sonne
Das Frucht­säu­re­pee­ling hat sich in den letz­ten Jah­ren zur Metho­de der Wahl ent­wi­ckelt – z. B.:
  • zur Besei­ti­gung von Haut­un­rein­hei­ten und Akne
  • zur Ver­bes­se­rung und Klä­rung des Haut­bil­des (z. B. grob­po­ri­ge Haut)
  • zur Behand­lung bei Alters­zei­chen der Haut

Die Behand­lung erstreckt sich über meh­re­re Sit­zun­gen in der UV-armen Jahreszeit. 

Micro­need­ling ist ein nicht abtra­gendes, nicht opera­tives Ver­fahren zur Behand­lung von Haut­pro­ble­men. Dabei wird die Haut vor­sichtig mit ganz fei­nen Nädel­chen, daher der Name Micro­needing, milli­meter­tief gereizt. Durch den Der­ma­roller (Micro Roller/­Derma­pen), ent­steht bei die­sem medi­cal Need­ling ein exak­tes Mus­ter, das die natür­liche Regene­ration der Haut anregt. Bei die­sem Regene­rations­prozess pro­du­ziert die Haut ver­mehrt Kolla­gen, Elas­tin und Hyaluron­säure und verbes­sert dadurch die Festig­keit und Elas­ti­zi­tät des Bindegewebes.

 

Micro­need­ling eig­net sich beson­ders zur Behand­lung von:

  • Akne­nar­ben
  • Auf­fri­schung der Haut
  • Haut­straf­fung
  • Cou­pe­ro­se
  • erschlaf­fen­de und geal­ter­ter Haut
  • fei­ne Fältchen
  • Nar­ben

 

Die Eigen­blut­be­hand­lung mit Platt­chen­rei­chem Plas­ma (PRP) ent­stammt der Stamm­zell-For­schung und ist eine neue Ent­wick­lung im Bereich der natür­li­chen ästhe­ti­schen Medi­zin mit viel­fäl­ti­gen Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten im Bereich der Der­ma­to­lo­gie und Anti-Aging-Medi­zin. Im Bereich der Haut bewirkt PRP infol­ge der gestei­ger­ten Bil­dung elas­ti­scher und kol­la­ge­ner Fasern eine Ver­di­ckung der Haut und damit Glät­tung von Fal­ten, Nar­ben und Deh­nungs­strei­fen, eine Erhö­hung des Feuch­tig­keits­ge­hal­tes sowie die Ver­min­de­rung von Pig­ment­stö­run­gen, die nach­weis­lich zur einer natür­li­chen Ver­bes­se­rung der Haut­qua­li­tät und Haut­di­cke ohne den Ein­satz von Fremd­sub­stan­zen führt. Die Behand­lung eig­net sich:

  • Ver­bes­se­rung von Fält­chen und der Hautqualität
  • Auf­fri­schung der Haut
  • Behand­lung von atro­phen Narben/Aknenarben und Dehnungsstreifen
  • erschlaf­fen­de und geal­ter­ter Haut
  • Ver­bes­se­rung von dunk­len Schatten/Augenringen
  • Haar­aus­fall durch Sti­mu­la­ti­on von Stamm­zel­len und Ver­bes­se­rung der Mikrozirkulation

 

 

 

 

Ambulante Operationen

Bei eini­gen Haut­ver­än­de­run­gen ist es manch­mal not­wen­dig, eine Gewe­be­pro­be zur wei­ter­füh­ren­den Dia­gnos­tik zu ent­neh­men. In unse­rem gut aus­ge­stat­te­tem, moder­nem OP wer­den neben dia­gnos­ti­schen auch the­ra­peu­ti­sche Ope­ra­tio­nen durch­ge­führt, um auf­fäl­li­ge Mut­ter­ma­le oder Haut-Krebs­ar­ten ope­ra­tiv zu ent­fer­nen und ent­stan­de­ne Defek­te ästhe­tisch-plas­tisch zu rekon­stru­ie­ren wie z. B.:

  • Mut­ter­ma­le
  • Basal­zell­kar­zi­no­me
  • Spi­nal­zel­lu­lä­re Karzinome
  • Mali­gne Melanome
  • gut­ar­ti­ge Hautu­mo­re (Lipo­me, Zys­ten, His­tio­zy­to­me u.a.)

Ärzte

Kontakt

Herzlich willkommen in unserer Hautarztpraxis 
Dr. med. Dorothea Trefzer und  Dr. med. Felix Bross

Wir möch­ten, dass Sie sich bei uns wohl­füh­len. Haben Sie Fra­gen zu unse­ren Leis­tun­gen, spre­chen Sie uns bit­te an. Wir infor­mie­ren Sie gerne.

Sprechzeiten nach Vereinbarung:

Mo — Fr 8:30 — 12:00 Uhr 
Mo 15:00 — 18:00 Uhr 
Di — Do 14:00 — 16:00 Uhr

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Haut­arzt­pra­xis
Dr. med. Doro­thea Trefzer 
Dr. med. Felix Bross
Ber­told­stra­ße 8 
79098 Freiburg 
Tel 07 61 — 3 56 01 
Fax 07 61 — 2 85 46 46 
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Auch mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln ist die Haut­arzt­pra­xis sehr gut zu erreichen. 
Die Pra­xis liegt zen­tral in der Stadt­mit­te am Bertoldsbrunnen.
Ein­gang Gesund­heits­zen­trum Ber­told­stra­ße 8, Brunnen-Apotheke

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